Trun - Pfarrkirche Sogn Martegn



Trun - Pfarrkirche Sogn Martegn



Informationen / Links zu

Trun - Baselgia parochiala Sogn Martegn (Kath. Pfarrkirche St. Martin)

Kirche: mit ihren 5 Altären eingeweiht 03.09.1662
Erweiterung des Kirchenschiffs 1951
Einbau der Aufbahrungskapelle im Beinhaus 1988
Letzte Restaurierung 1997/1998

Hochaltar: um 1660 unbekannter Meister des Frühbarocks
Marienkrönung im Auszug des Hochaltars, hl. Theodul, hl. Mauritius und hl. Joachim I, Hl. Johannes Nepomuk, hl. Martin und hl. Bischof auf dem Gebälk des Hochaltars.

Altarblatt: im Vordergrund kniend die beiden Gründer des Klosters Disentis Sigisbert und Placidus. Dahinter hl. Luzius, Florinus und Kirchenpatron St. Martin vor einer Wolkenglorie mit Engel.

Zu Seiten des Hochaltars: St Johannes Evangelist und St. Jakobus um 1660

Seitenaltar linkes: Altarblatt von 1670, Stiftung des Ortspfarrers Johannes a Turre, es zeigt Maria im Gewand einer vornehmen Dame mit schleierbedecktem Haar, siehe Komposition der Köpfe Jesusknabe Johannesknabe und oben Johannes Evangelist, unter der Baumkrone die Schönheit einer italienisch anmutenden Landschaft.

Das rechte Altarblatt: zeigt hl. Barbara und Katherina und wurde laut Wappen und Inschrift 1661 von Barbara de Saccis gestiftet.

Die rechte Kapelle: ist der Rosenkranzmadonna gewidmet, Altarblatt hl. Katharina von Siena und Dominikus die von Maria und dem Jesusknaben den Rosenkranz empfangen. Entstanden um 1691 laut Signatur kann es Fridolin Eggert zugewiesen werden.

Die linke Kapelle: ist dem Namen Jesu gewidmet, und so schildert es die Verherrlichung durch eine Schar von Heiligen, darunter Carl Borromäus und Ignatius von Loyola.

Die Kanzel: aus Nussbaumholz, entstand 1662.Die Bogenfelder sind mit floralen Intarsien ausgestattet. Die ebenso dekorierte Rückwand trägt den kassettierten Schalldeckel.

Das Chorgestühl: stammt aus der Zeit um 1660
Und wurde um 1750 durch den oberen Abschluss aus durchbrochenem Gitterwerk und Rocaillen ergänzt.

Der Taufstein: mit seiner schlichten Kelchform stammt vermutlich aus dem 14. Jh. u

Das Chorbogenkruzifix: entstand Mitte des 16. Jh. I

Die barocke Muttergottes: mit Kind im Langhaus erhebt sich auf einer Mondsichel und wurde wohl Mitte des 18 Jh. geschaffen.

Quelle: Infoblatt in der Kirche


Über die Renovierung der Seitenaltäre, Chorschulteraltäre, der Stukkaturen und Wandmalereien gibt ein umfangreiches Dokument des Atelier Andreas Franz (1997 / 98) Auskunft (seit Winter 2012 nicht mehr online verfügbar)


NB: Bis 1943 wurde der Ort "Truns" genannt, so auch noch bei Poeschel zu lesen (und in den Grundrissen zu finden).



Detaillierte Informationen in

HANS BATZ, Die Kirchen und Kapellen des Kantons Graubünden:
Band 8, Seite 157 - 160

sowie
ERWIN POESCHEL, Die Kunstdenkmäler des Kantons Graubünden:
Band IV · Birkhäuser Verlag Basel 1942
Scan zum Download (pdf) der entsprechenden Seiten 414 - 424
mit freundlicher Genehmigung des heutigen Rechteinhabers
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK, Bern

Die Fotografen der Abbildungen in Band IV



Alle Fotos sind durch Klick ins Bild 2 x vergrößerbar


Trun - Pfarrkirche Sogn Martegn


Trun - Pfarrkirche Sogn Martegn


Trun - Pfarrkirche Sogn Martegn


Trun - Pfarrkirche Sogn Martegn


Fassade


Epithaphe an der Nordmauer des Turmes


Epithaph


Epithaph



Grundriß


Trun - Pfarrkirche Sogn Martegn


Trun - Pfarrkirche Sogn Martegn


Kanzel



Linke Seitenkapelle


Linke Seitenkapelle - Detail


Linke Seitenkapelle - Details


Linke Seitenkapelle - Bogenfresken


Linke Seitenkapelle - Darbringung im Tempel


Lk 2, 22 - 24

Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose um waren, brachten sie ihn nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen, (23) wie geschrieben steht im Gesetz des Herrn (2. Mose 13,2; 13,15): »Alles Männliche, das zuerst den Mutterschoß durchbricht, soll dem Herrn geheiligt heißen«, (24) und um das Opfer darzubringen, wie es gesagt ist im Gesetz des Herrn: »ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben« (3. Mose 12,6-8).


zwischen Seitenkapelle und Seitenaltar



Linker Seitenaltar


Linker Seitenaltar

Maria mit Jesuskind und Johannes Im Kleid einer vornehmen Dame


Linker Seitenaltar

Maria mit Jesuskind und Johannes Im Kleid einer vornehmen Dame | © Iso Tuor 2011



Chor: Details



Hochaltar


Hochaltar


Hochaltar - Antependium


Hochaltar - Antependium Detail

Halbrelief des Kirchenheiligen St. Martin als Bischof unter einem Baldachin



Hochaltar - Tabernakel Unterbau



Tabernakel Oberbau I


Tabernakel Oberbau I - Details



Tabernakel Oberbau II


Tabernakel Oberbau II - Details


Hochaltar - Gesamtsicht



Hochaltar - Gesamtsicht - Details



Hochaltar - Altarkrone


Hochaltar - Altarkrone - Detail

Marienkrönung


Hochaltar - Altarkrone - Details




Rechter Seitenaltar


Rechter Seitenaltar


Rechter Seitenaltar

Hl. Barbara & Hl. Brigida



Rechte Seitenkapelle


Rechte Seitenkapelle - Detail Altarblatt

Rosenkranzmadonna


Rosenkranzmadonna - Ausschnitt



Bewegt man die Maus über die einzelnen Rosenkranzbilder oben werden die Inhalte erläutert (PopUp). Beginn (1.1) unten links - dann im Uhrzeigersinn.
Bilder auch im Leuchttisch


Rosenkranzgeheimnisse


Engel im Altargebälk


Rechte Seitenkapelle - Details



Rechte Seitenkapelle - Bogen- und Wandfresken


Rechte Seitenkapelle - Altarkrone


Schiff


Gottvater mit Taube und Engeln


Schiff - Statuen und Bilder


Hl. Caecilie

Hl. Caecilie


Deckenfresken Stuckmedaillons


Heilig-Geist-Taube


Der auferstandene Christus (mit Kreuz)


Chorbogen Crucifixus


Chorbogen Crucifixus



14 Kreuzwegstationen



Trun - Impressum

Baselgia parochiala Sogn Martegn (Kath. Pfarrkirche St. Martin) fotografiert am 26.08.2010, 18.06.2011, 24.06.2011, 20.05.2013 (Rosenkranzbilder)
+ 12 Fotos © von Iso Tuor 25.10.2011
© 2013 Foto-Kunst Andreas Keller - Ehrenhalde 14, 70192 Stuttgart
Auf Kirchen-Online veröffentlicht am 25.10.2011 / 03.02.2013 / 10.06.2013



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